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Bezirksliga: Beim 0:3 in Nittenau chancenlos PDF

Keine Torchance in 90 Minuten/Immer noch kein Sieg nach der Winterpause/Serkan Demirtas gelingt mit "Tor des Jahres" Führung

Nittenau(svgt). Der erhoffte Befreiungsschlag des SV Leonberg in Nittenau blieb aus. Nach der starken Leistung zu Hause gegen den FC Schwandorf folgte erneut ein schwaches Spiel. Man hatte in 90 Minuten keine echte Torchance gegen keinesfalls übermächtige Gastgeber.

SVL-Coach Thomas Zimmerer lies die gleiche Elf ran wie in der Vorwoche. Viele Alternativen hatte er nicht da auf der Bank lediglich Fabian Kerres und Marco Merl Platz nahmen. Die ersten 20 Minuten sah das Spiel der Gäste gar nicht so schlecht aus. Tobias Neft konnte sich in der Anfangsviertelstunde 2 Mal über die linke Seite durchsetzen, beide Male konnte aber die Situation von der Heimelf geklärt werden. Dann kam ein Bruch ins Leonberger Spiel, den Anfang machte hierbei Sebastian Spiller der von hinten raus seinen Gegenspieler ausspielen wollte und hierbei völlig unnötig den Ball verlor. Serkan Demirtas lief aufs Leonberger Tor zu und wurde von Sebastian Spiller per Foul gebremst. Den fälligen Freistoß konnte Alexander Heinrich parieren. 8 Minuten später spielte Mustafa Demirtas einen weiten Ball auf Marcel Döbel, Sebastian Rajzer unterlief diesen Ball, der Schuss des Nittenauer Stürmers ging jedoch zum Glück für Leonberg übers Tor. Nach 30 Spielminuten umkurvte Sebastian Spiller 3 Gegenspieler und zog aus ca. 25 Metern ab, sein Schuss ging aber ebenfalls übers Tor. Fast im direkten Gegenzug fiel dann die Führung der Gastgeber. Serkan Demirtas wurde nicht angegriffen und konnte ungehindert Richtung Leonberger Tor laufen. Er zog aus 20 Metern ab und sein Schuss schlug im Winkel des Leonberger Tores zur 1:0 Führung ein. Da beide Mannschaften bis zur Pause nicht mehr viel zu Stande brachten blieb es bei der 1:0 Halbzeitführung.

Nach der Halbzeitpause merkte man den Gastgebern an, dass diese eine schnelle Entscheidung suchten. TSV-Coach Rudi Semmelmann bewies mit der Einwechslung von Aslan Demirtas ein glückliches Händchen. Zunächst zielte er nach 47 Spielminuten noch links vorbei ehe er nur eine Minute später, nach einem Leonberger Abstoß(!), den Ball mustergültig serviert bekam und den Ball aus ca. 16 Meter über SV-Schlussmann Alexander Heinrich mit links ins lange Eck lupfte. Dieses frühe Gegentor in Halbzeit 2 war Gift für das Leonberger Vorhaben, nochmal ins Spiel zurückzukommen und evtl. den Ausgleich zu erzielen. Es kam von beiden Seiten nicht mehr viel. Nittenau kontrollierte die Partie lediglich Serkan Demirtas prüfte nach 62. Spielminuten Alexander Heinrich aus ca. 20 Metern. Die Gäste hatten bis zum Schlußpfiff keine Torchance mehr zu verzeichnen. Den Schlußpunkt dieser Partie setzte nach 86. Minuten erneut Aslan Demirtas. Nach einem Konter spielte Ayhan Demirtas den Ball nach innen welchen Alexander Heinrich noch abwehren konnte. Den Abpraller versenkte Aslan Demirtas aus 16 Metern volley in den Winkel.

Zu erwähnen bleibt noch, dass einige Leonberger Zuschauer bereits vor dem Anpfiff und auch während des gesamten Spiels die eigenen Spieler und den Trainer verbal angriffen haben. Anstatt die Mannschaft zu unterstützen und anzufeuern werden die jungen Spieler unnötig verunsichert! Es ist eine Schande für den ganzen Verein und das Dorf wie sich da einige "Bundestrainer" verhalten. 

Aufstellung:

TSV Nittenau: Michael Schmid, Johannes Michl, Mustafa Demirtas, Michael Hartl, Manfred Malz, Florian Weber (46. Aslan Demirtas), Ayhan Demirtas, Daniel Schmid, Thomas Götzer (72. Markus Lanzl), Serkan Demirtas, Marcel Döbel (82. Daniel Schmalzl)

SV Leonberg: Alexander Heinrich - Sebastian Spiller, Marco Hanauer, Sebastian Rajzer - Thomas Grundstein (59. Fabian Kerres), Tobias Singer (59. Marco Merl), Frank Jentsch, Marco Kerres, Tobias Neft - Michael Pongratz, Markus Rösch

Tore: (32.) 1:0 Serkan Demirtas, (48.) 2:0 Aslan Demirtas, (86.) 3:0 Aslan Demirtas

Gelbe Karten: (53.) Mustafa Demirtas, (74.) Serkan Demirtas; (73.) Markus Rösch

Schiedsrichter: Max Piendl, A1: Konrad Heuberger, A2: Georg Höcherl

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 21:27 Uhr