| Bezirksliga: SVL tritt nach 1:1 beim Schlußlicht Wörth weiter auf der Stelle |
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Marco Merl verschießt Elfmeter in der Schlußminute/Kopfballtreffer von Andreas Albrecht wegen Abseits nicht gegeben/Turbulente Schlußphase Wörth(svgt). Der erhoffte Befreiungsschlag für den SV Leonberg gelang beim Tabellenletzten auch unter dem neuen Trainer Robert Mühlbauer nicht. Man musste sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben. Wie in den Vorwochen hatte sich die Personalsituation beim SVL auch dieses Wochenende nicht entspannt. Robert Mühlbauer musste kurzfristig auf Frank Jentsch (Grippe) und Sebastian Spiller (Schienbeinprellung) verzichten, Thomas Grundstein ging angeschlagen in die Partie. Johannes Amann der am Vortag bereits in der 2. Mannschaft gegen Tegernheim eine komplette Partie bestritt, rückte auf die Manndeckerposition und lieferte sich mit dem Wörther Sturmführer Joan Pasu, bis zu seiner Auswechslung, rassige Zweikämpfe. Des Weiteren nahmen Benjamin Baringer und Günther Reisinger vom Kader der 2. Mannschaft auf der Bank Platz. Mit einem Sieg beim Rangletzten hätte der SVL die Abstiegsränge deutlich distanzieren können, so muss man weiter um den Klassenerhalt zittern.
Das Spiel begann gut für den SV Leonberg, man ging engagiert zu Werke und schnürte die Gastgeber in den Anfangsminuten in die eigene Hälfte. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Marco Merl. Nach einer Singer-Flanke wurde der Ball zwar von der Wörther Hintermannschaft abgewehrt, Marco Merl nahm den Ball elegant an und verfehlte mit seinem Schuss das TSV-Gehäuse nur knapp. Nur eine Minute später wurde Michael Pongratz von seinem Gegenspieler im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Dieter Dendorfer zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Marco Merl verwandelte erneut souverän zur verdienten 1:0 Führung für Leonberg. Der SVL lies in nun den Ball gekonnt in seinen Reihen laufen und hatte auch einige schöne Spielzüge zu bieten, allerdings konnte man den letzten Pass nie an den Mann bringen, so dass es weiterhin beim 1:0 blieb. Tobias Singer spielte Marco Kerres am 16er gekonnt frei (19.), leider verstolperte Marco Kerres den Ball in aussichtsreicher Position. Der SVL hatte zweimal Glück als Joan Pascu nach Zweikampf mit Johannes Amann im Strafraum zu Fall kam und Schiedsrichter Dendorfer beide Male auf weiterspielen entschied. Andreas Albrecht spielte nach 25 Spielminuten einen weiten Flugball auf Thomas Grundstein, Christian Seppenhauser konnte den Ball gerade noch klären. Allerdings spielte er bei seiner Rettungsaktion SVL-Torjäger Markus Rösch frei, der aber völlig freistehend aus 10 Metern an Armin Lorenz scheiterte. Den Nachschuss setzte SVL-Kapitän Michael Pongratz übers Tor. Der SVL hörte nun plötzlich zum Spielen auf und baute den TSV Wörth somit immer mehr auf. Bis zur Pause gab es auf beiden Seiten keine zwingenden Aktionen mehr. Nach dem Wechsel versuchten die Gäste das vorentscheidende 2:0 zu erzielen. Zunächst setzte sich Michael Pongratz am 16er durch und passte nach innen auf Markus Rösch. Der Törjäger grätschte in den Ball fand aber in Armin Lorenz seinen Meister (50.). Nur 4 Minten später bediente Andreas Albrecht Michael Pongratz im Fünfmeterraum der aber erneut knapp am Tor vorbei schoss. Dann kam was kommen musste. Leonberg brachte nach einer Freistoßflanke den Ball nicht aus dem Strafraum. Bei einigen Klärungsversuchen ging dann Florian Schmidt zu Boden und Dieter Dendorfer zeigte erneut auf den Elfmeterpunkt. Joan Pascu lies sich nicht lange bitten und glich aus zum 1:1. Leonberg erzielte nach einer Freistoßflanke vin Michael Pongratz einen Kopfballtreffer durch Andreas Albrecht der aber wegen Abseits nicht gegeben wurde. Der eingewechselte Günther Reisinger schoß aus ca 25 Metern über den Kasten. Ein Pongratz Freistoß von der Grundlinie nach Foul an Grundstein ging ebenfalls über den Kasten. Beinahe hätte der TSV Wörth die Leonberger noch tiefer runter gezogen. Erneut war es der agile Joan Pascu der sich durchsetzen konnte und eine Schuß aus ca. 22 Metern aufs Leonberger Tor abfeuerte. Alexander Heinrich musste sein ganzes Können aufbieten um diesen Ball an den Pfosten zu lenken. 2 Minuten später wurde Michael Pongratz an der Strafraumkante gefoult. Den fälligen Freistoß schoß er in die Mauer. Nach einem Handspiel eines Wörther Spielers entschied Dieter Dendorfer nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Strafstoß für Leonberg. Nach einer längeren Spielunterbrechung trat dann Marco Merl erneut zum Strafstoß an und vergab die große Siegchance für den SVL, er setzte den Strafstoß an den Pfosten. Die Lage hat sich für den SVL durch dieses Remis nicht verbessert. Am kommenden Sonntag ist nun der nächste Gegner die DJK/SV Lengenfeld die sich mit Sicherheit noch nicht aufgegeben hat. Mit einem Sieg in Leonberg könnten die Lengenfelder bis auf 2 Punkte an Leonberg ran rücken. Man muss hoffen, dass sich die Personalsituation etwas entspannt damit man einige Alternativen mehr im Abstiegskampf hat. Aufstellung: TSV Wörth: Armin Lorenz, Berthold Pfaff, Alexander Bauer, Andreas Gritschmeier, Christian Neumeier, Markus Weinzierl, Christian Seppenhauser, Sebastian Schwimmbeck (46. Patrick Wagner), Joan Pascu, Manuel Luttner, Florian Schmid (58. Andreas Schmid) SV Leonberg: Alexander Heinrich - Sebastian Rajzer, Marco Hanauer, Johannes Amann (60. Günther Reisinger) - Thomas Grundstein, Marco Merl, Andreas Albrecht, Marco Kerres, Tobias Singer - Markus Rösch, Michael Pongratz Tore: (5.) 0:1 Marco Merl (FE), (59.) 1:1 Joan Pascu (FE) Gelbe Karten: (11.) Florian Schmid, (63.) Christian Seppenhauser, (82.) Andreas Schmid; (56.) Johannes Amann, (71.) Andreas Albrecht, (82.) Rajzer Sebastian Besonderes Vorkommnis: (90.) Marco Merl verschießt Handelfmeter Schiedsrichter: Dieter Dendorfer, A1: Benjamin Sölch, A2: Björn Bourdon TSV Wörth – SV Leonberg 1:1 (0:1). Die Gäste ließen in der Nachspielzeit einer zerfahrenen Partie zwei wichtige Zähler liegen, als Mehrl einen Handelfmeter nicht verwerten konnte. In der 7. Minute hatte es Mehrl noch besser gemacht und das 0:1 erzielt. Pascu glich – ebenfalls per Strafstoß – aus (60.) und hatte Pech, als sein 20-Meter-Schuss nur an der Latte landete (80.). Quelle: MZ vom 11.05.2009
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 21:27 Uhr |







