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Bezirksliga Süd: Fünf Aufsteiger, zwei Rückkehrer PDF

Leonberg, Nittenau, FC Schwandorf: Aus dem Kreis Schwandorf nur noch ein Trio in der Bezirksliga Süd

Hainsacker. (aho) Keine Besonderheiten hatte Josef Janker im Rückblick auf die abgelaufene Saison in der Bezirksliga Süd zu vermelden. Mit dem SC Regensburg und dem SC Ettmannsdorf verabschiedeten sich zwei Clubs in Richtung Bezirksoberliga, während dem TSV Wörth, dem SV Neubäu und der DJK Lengenfeld der Sturz in die Kreisliga nicht erspart blieb.

Gleich im ersten Relegationsspiel gelang dem SV Leonberg der Klassenerhalt. In der kommenden Spielzeit sorgen die fünf Aufsteiger sowie die zwei Rückkehrer aus der BOL für zahlreiche Lokalderbys. Völliges Neuland bertreten dabei nur die DJK Beucherling und der SV Breitenbrunn. Aus dem Kreis Schwandorf ist mit dem SV Leonberg, dem TSV Nittenau und dem 1. FC Schwandorf nur noch ein Trio verblieben.

Gegenüber dem Vorjahr war ein Anstieg der Platzverweise erkennbar, teilte der Bezirksspielleiter mit. Dagegen gab es nur eine zusätzliche Schiedsrichtermeldung. Hier könnte sich die Einführung der Coaching-Zone positiv ausgewirkt haben, mutmaßte Janker. Ohne Hinausstellungen geblieben waren der TSV Dietfurt und der TSV Nittenau, als "böse Buben" erwiesen sich der SC Kleinwinklarn und der SV Neubäu. Das Bezirkssportgericht traf sich zu 25 Sitzungen und musste dabei 183 Fälle bewerten und aburteilen, gab der Vorsitzende Hugo Friedrich bekannt. Aus Strafen und Gebühren erhielt der Fußball-Verband 5900 Euro überwiesen. Günther Wagenlehner vom Bezirksschiedsrichterausschuss bat um Verständnis für die vielen jungen Unparteiischen. Der Schiedsrichteraustausch mit Tschechien wird auch in der neuen Saison fortgesetzt, betrifft die Bezirksliga Süd wegen der geographischen Lage der Vereine aber nicht. Regeländerungen gibt es heuer nicht, meint er, lediglich einige Anpassungen, auf die er nicht näher einging.

Bezirksspielleiter Janker bezeichnete das BFV-Postfachsystem als amtliches Organ, das jeder Verein zu nutzen habe. "Macht mit bei den zahlreichen Veranstaltungen", warb er bei der Tagung. Die Angebote seinen reichhaltig. Angefangen bei den Hallen- und Futsalmeisterschaften über den Ü40-Cup der DVAG bis hin zum Erdinger Meistercup und dem gerade erst neu reformierten Toto-Pokal, bei dem es Geldprämien in einer fünfstelligen Gesamthöhe zu gewinnen gibt.  

Die neue Saison beginnt offiziell am 1. und 2. August, die Winterpause am 30. November. Am 11. und 12. August ist ein Wochenspieltag angesetzt. Aufgrund der fehlenden Feiertage müssen Nachholspiele unter der Woche angesetzt werden. Er forderte die Vereine auf, ein Spiel nicht zu schnell abzusagen. Die DJK Beucherling, der TSV Dietfurt, der TSV Neutraubling und der 1. FC Schwandorf tragen ihre Heimspiele am Samstag aus. Unverändert geblieben sind die Eintrittspreise, und auch die Frauen dürfen weiterhin kostenlos zusehen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 27. Juni 2009 um 16:00 Uhr