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Bad Abbach wurde Favoritenrolle gerecht PDF

Konzept des SV Leonberg ging voll auf: 15. Erasmus-Söllner-Gedächtnis-Cup mit BOL- und Bezirksliga-Teams gut besetzt, erster Sport-Hartl-Cup der Zweiten mit vielen Derbys.

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Die Mannschaftsführer der erfolgreichen Teams mit 3. Bürgermeister Josef Stadlbauer (li.) und Turnierleiter Hans Zenger (3. v. r.)
{MULTITHUMB} LEONBERG. Ein Spiel dauert 90 Minuten: Diese Fußballweisheit hat der SC Ettmannsdorf im Finale des 15. Erasmus-Söllner-Gedächtnis-Cups erfahren. Nach einer sicher scheinenden 2:0-Führung gegen den TSV Bad Abbach, drehte der Gegner die Partie noch und fuhr mit einem 4:2 den Turniersieg ein.

Zum Jubiläum hatte sich der SV Leonberg als Ausrichter des Traditionsturniers eine Neuerung einfallen lassen, wie Turnierleiter Hans Zenger erläuterte. Parallel zum hochklassigen Starterfeld des Söllner-Pokals starteten beim 1. Sport-Hartl-Cup die in niedrigeren Klassen spielenden Vereine, die in vielen Lokalderbys aufeinander trafen. Und das Konzept der Veranstalter ging voll auf, die Zuschauer bekamen an zwei Tagen Fußball satt geboten auf der Anlage des SV Leonberg und dankten dies mit gutem Besuch.

Nach den Gruppenspielen am Samstag siegte beim Turnier der zweiten Mannschaft des SVL am Sonntag der FC Maxhütte-Haidhof im Finale mit 4:0 gegen die SpVgg Ramspau. Das Spiel um Platz 3 gewann der ATSV Pirkensee-Ponholz mit 5:0 gegen den TSV Alteglofsheim. Gastgeber SV Leonberg II sicherte sich mit einem 6:0 den 5. Platz gegen die DJK Steinberg.

Nachdem sich der TSV Bad Abbach im Turnier um den Erasmus-Söllner-Gedächtnis-Cup gemäß seiner Favoritenrolle in den Gruppenspielen mit 7:1 und 2:0 gegen Nittenau und Burglengenfeld auf Platz 1 gespielt hatte, trafen die Abbacher Spieler im Finale auf den SC Ettmannsdorf. Der SCE hatte in den Gruppenspielen den Gastgeber Leonberg I mit 5:0 und Schwarzenfeld mit 1:0 besiegt.

Im Finalspiel waren die Ettmannsdorfer bis nach der Halbzeit die klar dominierende Mannschaft. Doch mussten sie dann den 2:2-Ausgleich hinnehmen, und der TSV Bad Abbach begann dann einen Sturmlauf aufs gegnerische Tor. Ehe sich die Ettmannsdorfer versahen, stand es 4:2 für den TSV –und die Bad Abbacher durften den Cup mit nach Hause nehmen.

Vor der Siegerehrung moderierte MZ-Sportredakteur Andreas Allacher eine Pressekonferenz mit den Trainern der teilnehmenden Vereine. Der neue Leonberger Trainer Frank Matychowiak gab dabei als Ziel für die Saison einen Platz im Mittelfeld der Bezirksliga vor – „weit weg vom Abstieg“. Der ASV Burglengenfeld steckt seine Ziele für die neue BOL-Saison schon etwas höher, er will einen Platz unter den ersten sechs Vereinen erreichen. Heiner Zilch, Trainer der Ettmannsdorfer BOL-Aufsteiger, war mit der Leistung seiner Männer im Finale grundsätzlich zufrieden: „Das neue Spielsystem hat 70 Minuten lang prima geklappt – danach sind wir eingebrochen.“ Das Schlusswort bei der Pressekonferenz hatte Hans Zenger, der seinen Abschied als Turnierleiter bekannt gab und Andreas Geigenfeind als seinen Nachfolger präsentierte.

Nach der Ehrung der Turnierteilnehmer zeigte sich 3. Bürgermeister Josef Stadlbauer erfreut über den sportlichen Besuch in seiner Heimatstadt.

In seinem Grußwort wertete er das Turnier als ideale Gelegenheit für die Vereine, Neuzugänge zu testen und den bisherigen Trainingseifer im Hinblick auf die bevorstehende Saison in der Praxis zu überprüfen. (bkg)

 

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Im Finale behielt das BOL-Top-Team aus Bad Abbach die Oberhand gegen Aufsteiger SC Ettmannsdorf

 

 

 

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Pressekonferenz mit den Trainern: Andreas Allacher moderierte den traditionellen Turnier-Abschluss.

 

 

 

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Die Veranstalter waren mit der Resonanz an den zwei Tagen zufrieden.

 

 

Quelle: MZ vom 07.07.2009

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 21:39 Uhr