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Keine Spielerwechsel bei Bezirksligisten PDF

Nittenaus Torwart Schmid und Schwandorfs Angreifer Hingerl fallen weiterhin aus. Leonbergs Trainer arbeitet an der Einstellung

Der Winter macht es den Fußballern derzeit nicht leicht. Auch der TSV Nittenau, der 1. FC Schwandorf und der SV Leonberg haben mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen und werden in ihrer Vorbereitungsphase auf die Restrückrunde in der Bezirksliga Süd beeinträchtigt. Bereits seit zwei Wochen bittet Leonbergs Trainer Frank Matychowiak seine Spieler zum Training, ein Vorbereitungsspiel konnte jedoch noch nicht absolviert werden. Schwandorf. Von Bernhard Völkl

 

„Wir arbeiten auf das erste, sehr wichtige Spiel hin“, sagt Matychowiak, der seine Mannschaft bis zum Nachholspiel am 6. März beim direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, dem TSV Neutraubling, in Topform bringen will. Die Lage der Leonberger Kicker gestaltet sich brenzlig: Bereits acht Zähler trennen den SV vom rettenden Ufer, ein Erfolg zum Auftakt könnte einen gehörigen Schub im Kampf um den Ligaverbleib geben.

Personelle Veränderungen gibt es in Leonberg keine, der Trainer appelliert an die Einstellung: „Der eine oder andere muss sich hinterfragen, ob er alles für den Verein tut.“ Nur mit vollem Einsatz könne der Klassenerhalt bewerkstelligt werden.

Abstiegssorgen muss sich der 1. FC Schwandorf wohl keine machen, doch die Unentschiedenkönige der Liga (elf Remis in 18 Spielen) liegen hinter den eigenen Erwartungen zurück. Will der FC doch noch in den Kampf um Platz zwei eingreifen, darf sich die Truppe von Oliver Berger keinen Ausrutscher mehr leisten. Zehn Punkte trennen den FC zurzeit von der SpVgg Hainsacker, der Trainer ist dennoch optimistisch: „Platz zwei habe ich schon noch im Auge“, sagt Berger, der im Oktober Roland Rittner ablöste.

Wechsel im personellen Bereich hat der FC in der Winterpause nicht zu verzeichnen. Mit Ausnahme von Stürmer Alfred Hingerl, der nach einer Leisten-Operation im November noch nicht fit ist, hat Berger derzeit keine Ausfälle zu beklagen. Siege statt Unentschieden – mit diesem Motto startet Schwandorf am 21. März in Parsberg in die Restrückrunde.

Zumindest Relegationsplatz zwei hat der TSV Nittenau im Visier. Zwar denkt Trainer Rudi Semmelmann, dass der Direkt-Aufsteiger („Der SV Fortuna hat den ausgeglichensten Kader und wird Erster werden“) bereits gefunden ist, doch dahinter will sich der TSV gegen Hainsacker und Thalmassing im Kampf um den zweiten Rang behaupten.

Einen entscheidenden Fingerzeig liefert wohl gleich die erste Begegnung, wenn Nittenau am 21. März Gastgeber für die SpVgg Hainsacker ist und den Drei-Punkte-Rückstand wettmachen kann. Mit unverändertem Kader geht der TSV ins Jahr 2010, schmerzlich vermisst wird Torwart Michael Schmid, der nach einer Leisten-Operation noch einige Wochen fehlen wird. Abteilungsleiter Josef Sporer sieht bei der jungen Truppe aber sogar noch Steigerungspotenzial: „Der Kader hat das bisher prima gemacht, aber wir haben auch eine Reihe wichtiger Punkte verschenkt.“

Quelle: MZ vom 18.02.2010

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 20:28 Uhr